Fender und Squier Japan Vintage Stratocaster Telecaster Chronik

Am 7. Mai 1982 begann die Produktion mit folgenden JV Fender Japan Vintage Gitarren - Modelle bei Fujigen:

  1. JV 1962 Stratocaster mit Rosewood Griffbrett und in 3 tone Sunburst.
  2. JV 1957 Stratocaster mit Ahorn Hals und in 2 tone Sunburst.
  3. JV 1952 Telecaster mit Ahorn Hals und in butterscotch blonde.
  4. JV 1962 Precision Bass mit Rosewood Griffbrett und in 3 tone Sunburst.
  5. JV 1957 style Precision Bass mit Ahorn Hals und in 2 tone Sunburst.
  6. JV 1962 style Jazz Bass mit Rosewood Griffbrett und im 3 tone Sunburst.

1982: Squier war zu beginn nur für den Exportmarkt bestimmt (Export). Die Fender Logo Gitarren erschienen nur auf dem Inlandsmarkt (Domestic). Später wurden auch Squier im Inland verkauft und Fender Logo Gitarren exportiert.
1985: CBS verkauft Fender seinen gegenwärtigen Eigentümern. Während dieser Zeit wartete man auf eine neue Fabrik in der USA und liess die Produktion in Japan auf hochtouren laufen. Fender Japan verbaute Komponenten aus dem USA Lager. Man sprach davon, dass Fender Japan, die besten Gitarren baute nach der pre CBS Zeit.

Das Konzept der Seriennummer "JV" und "SQ" wurde ab Ende 1984 geändert und zwar auf einen Buchstaben mit 6 Zahlen. Die A-Serie, war die letzte Serie, welche die Seriennummer auf der Halsplatte angebracht hatte. Zuvor war jedoch das E für "eighties", wie bei den USA Fender Gitarren. Im Gegensatz zu der JV, SQ und A Serie, die die "Serial" noch in die Halsplatte eingraviert hatten, verwendete man bei der E und nach der A Serie, Aufkleber, die am Hals, in der Nähe des Hals- Korpusüberganges und noch auch auf den Kopfplatten (letztere nur bei der Standard Fender), angebracht wurden. Nach der E-Serie gab es kein Konzept mehr und man verwendete das Alphabet von A bis V, mit 6 Zahlen für die Seriennummern. Siehe Serials Fender Squier Japan. Das gilt für die Fujigen Zeit.

1992: Die ersten "Handarbeit in Japan - Crafted in Japan" (CIJ) Modelle erscheinen, aufgrund der Zusammenarbeit mit Dyna Gakki und Fujigen parallel zu den "Made in Japan" (MIJ) Gitarren. Man kann diese Phase als die "Übergangszeit" ansehen.

1996 - 1997: "Handarbeit in Japan - Crafted in Japan" (CIJ) wird definitiv anstelle von "Made in Japan" (MIJ) verwendet.
Tokai und Dyna Gakki übernahm die Fertigung von Fender Gitarren durch einen Vertrag mit Fujigen Gakki. Fujigen stieg aus der Fender und Squier Produktion aus.

2007 bis heute: Es werden wieder Gitarren produziert, mit dem Schriftzug "Made in Japan" neben den "Crafted in Japan" Serien. Auch die neuen Fender Made in Japan Gitarren überzeugen durch eine hervorragende Verarbeitung und Qualität.

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Fender und Squier Made in Japan Die Chronik

1982: Fender Japan beginnt die Produktion in Japan. Die Gitarren werden von Fujigengakki unter Vertrag gebaut. In den ersten zwei Jahren wurden Squier JV und Fender JV Logo Instrumente gebaut und ab 1983 verwendete man auch SQ für Squier CBS Modelle in der Seriennummer. In den ersten 2 Monaten wurden Squier, sogenannte "First Run" Serien gebaut. Das waren die Gitarren, die ein klein geschriebenes Squier Emblem an der Stelle hatten, an der "Original Custom Body" steht. Das Fender Logo war "normal gross" geschrieben auf den Kopfplatten. Danach hatten die Squier Gitarren das grosse Logo.

Es werden für die Seriennummern, die Buchstaben JV kombiniert, mit einer 5 stelligen Zahl verwendet. Etwas später folgten die Buchstaben SQ (1983-1984), gefolgt von 5 Zahlen und das A (1985), gefolgt von 6 Zahlen. Vor der A-Serie waren aber die E-Serien, die nicht gravierte Seriennumern hatten, sondern Aufkleber (1984-1987). Die Firma verwendete den "Made in Japan" (MIJ) Schriftzug, welcher auf der Kopfplatte angebracht war bis 1983, danach wurde er bei den Fender Gitarren, auf die Halsrückseite, in der Nähe des Body verschoben.