Die Entstehungsgeschichte der Domain stratomaniac.com und seiner Inhalte entstand, ohne zu wissen, was es einmal bewirken wird. Vertieft habe ich mich mit Fender befasst, als ich begann in einem Muikhaus zu arbeiten. Alle Äusserungen die ich hier gemacht habe, beruhen auf meinen Erfahrungen und meinem Wissensstand, es ist meine Meinung, es ist nicht der letzte Wissensstand, es gibt sicher noch andere Menschen, die sich besser damit auskennen. Darum garantiere ich auch nicht die absolute Richtigkeit.
Zuerst muss ich mich erklären:
In der heutigen Zeit, in der man ALLES nachlesen kann im Internet, ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum der Mensch gewisse Dinge nicht recherchiert, nicht hinterfragt oder zumindest, etwas vorsichtiger geworden ist beim Kauf von teuren Sachen. Gerade wenn es um den Kauf von teuren Gegenständen geht, ist der Mensch doch noch recht freigiebig. Auch ich liebe teure Sachen, wenn sie das hergeben, was sie versprechen. Anders war das zu meiner Jugendzeit, da hatte man kein Internet, man musste kaufen um Erfahrungen zu machen und es wurde manchmal richtig teuer, nur um zu erfahren, dass der Traum es zu besitzen, in raurigkeit endete. Heute kann man andere Wissende für sich arbeiten lassen, was ja eine äusserst sparsame Art des Kaufens werden kann. Man findet viele Infos von Käufern, die das Gesuchte besitzen und die ihre Meinungen dann grosszügigig und voller Eifer mit Lesern teilen. Dass dabei viele proflieren wollen, sieht man gut in den Foren in denen über Sachen berichtet werden, die sie gar nie bessesen haben. Gerade das Internet fördert die den Narzismus, die sozialen Platformen zeigen das. Feinfühligere Menschen finden aber in solchen Foren Beiträge, die recht fundiert daherkommen und denen man glauben kann und die einem Hilfe bieten.
Anderst sieht es aus, wenn ich mich an Fachzeitschriften wende und ich aus solchen mich Informieren will, denn dort gehe ich davon aus, dass von Profis informiert wird. Als Beispiel nehme ich ein Testbericht, der ein Instrument als hervorragend abschliessen lässt. Blättere ich in diesem Heft weiter, finde ich den Artikel als Werbung. Eine Zeitschrift, die Werbung macht für Fender wird kaum ihren Geldlieferanten anklagen, kritisieren oder schlecht machen.
Als ich Fender MIJ Gitarren rein zufällig angetroffen hatte, wollte ich, dass die ganze Welt begreiffen muss, dass das etwas anderes ist, als eine American Standard oder eine Custom Shop. Durch die Arbeit in der Branche, hatte ich Gelegenheit, unzählige Gitarren in die Hände zu bekommen. stratomaniac.com enstand aus dem Gedanke, eine Infoseite zu werden mit dem Wissen über das Thema Gitarren. Und die legendäre Fender war auch darunter. Damals glaubte ich zu wissen, dass japanische Gitarren einen hohen Qualitätsstandart aufwiesen. Diese Instrumente hatten mehr verdient, als sie mit Schlitzaugen-Müll abzuwerten. Aber begriffen habe ich es noch nicht.
Dann Fender:
Der Name Custom Shop klingt ja fantastisch und wir haben gemeint, alles was als Custom definiert wurde, muss sensationell sein und Punkt, Kein Hinterfagen, kein Vergleich, keine Erfahrung konnte das Gegenteil beweisen, sie sind ja teuer und überhaupt, wenn etwas so teuer ist, dann muss es spitze sein. Es kam die Zeit, als immer mehr amerikanische "Edelstrat Hersteller" ihre Gitarren auf den Markt brachten und viele Gitarristen wechselten die Seite,um wieder beim Original zu landen, "back to future".
Ein Portal, ein Forum muss her:
Mit nur vier MIJ Gitarren von Fender, wollte ich ein Portal schaffen, in dem man alles nachlesen kann. Ich wolle alle Bücher die ich hatte zusammenfassen und die Texte mit meinem miserablen deutsch veröffentlichen. Thema: Fender USA und eben auch das Thema Fender Made in Japan. Diese Geschichte, diese Materie interessierte mich einfach immer mehr. Ich trug alles zusammen, schrieb Händler an um Wissen zu sammeln. Aber NIE war ein Shop geplant. Auf diesem Portal wollte ich die Geschichte haben von Leo Fender, sein Werdegang, die Geschichte von diesem Unternehmen. Im Internet recherchierte ich und ich habe alles mitgeschrieben, für mich dokumentiert, wennwieder etwas interessantes auftauchte.
Das Jahr 1982:
Wenn man sich mit den Epochen des Unternehmens Fender auseinandersetzt, so stösst man unweigerlich auf das Jahr 1982. Fender ging es nicht supergut, aber in diesem Jahr kam der Vertrag zwischen Fender und der Fujigen Fabrik zustande und sie sagten: "Es war die Wiedergeburt der Feder, eben der originalen Leo Fender Stratocaster und Telecaster Gitarre" Die Japaner hatten es geschaft, sie so zu kopieren, wie sie war. Die Japaner hatten die passenden Materialien, sie waren auf dem neuesten Stand des automatisierten Gitarrenbaus wie sonst niemand auf der Welt. Das Holz war ausgelagert, kurz:
| Es half mir: | Das Buch | |
Das Buch |
Die Technik war hochentwickelt und die japanische Präzision und Tradition half mit, dass ES gut wurde. Die Qualität war gleichbleibend. Ich vertraute und konnte investieren. | Nach den ersten 100 Gitarren, die im ersten Jahr an zufriedene Käufer übergingen, habe ich dieses kleine Fotoalbum erstellen lassen. Welches immer wieder daran erinnert, wieviele Gitarren durch meine Hände gingen. |