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Die Gitarre selbst: Ältere Instrumente haben ältere und härtere Holz-Lack Oberflächen. Und es wurde oft eine Nitrocellulose Lackierung angewendet die sehr dünn war. Auch das Holz selbst ist älter und anders als das Holz heute, es ist weniger Verschmutzt und damals sprach man von "sauberem" Holz oder eben von „unsauberem“ Holz. Dies hat auch wieder Auswirkungen auf den Ton.

Die Zeit: Selbst wenn man allen oben genannten Punkten Aufmerksamkeit schenkt, kann man die Alterung der Gitarren nicht kopieren und so liegt es an der Zeit, welche man nicht beeinflussen kann und pauschal gesehen, ist es der Punkt, warum diese Gitarren so teuer werden. Die Zeit kan man neben vielen anderen Aspeken nicht herstellen und so ist letzten Endes das, was das Wertvolle ist an einer Gitarre die schon im Ursprung der Produktion sehr gut war.

Warum Vintage Fender Pickups? Nach vielen Jahren der Nutzung, gehen Fender Pickups viel regelmässiger als jede andere Marke von Pickups kaputt. Auch Gibson Pickups aus den 1930er Jahren gehen nicht so oft wie Fender Pickups aus den 1950er Jahren kaputt. Der eigenliche Grund dafüt liegt im Entwurf und den Materialien der Fender Pickups selbst. Da die Wicklungen der älteren Fender Pickups in direkten Kontakt mit dem Magneten waren, hatten diese einige Probleme verursacht. Mit der Zeit scheint es so, als würden sich die Magneten chemisch mit den Wicklungen / Isolation verändern, wodurch die Wicklungen zu brechen beginnen. Sobald eine einzelne, innerste Schicht der Wicklung gebrochen ist, ist der Pickup "tot". Durch magnetische Felder, Induktion können die Pickups zwar noch funktionieren, aber es klingt extrem dünn und schwach. Wenn die Klangregelung nach unten gedreht wird, ist ein defekter Pickup komplett tot. Das ist ein sicherer Test um den Tod eines defekten Fender Pickups festzustellen. Man kann auch mittels Messung der Ohm vom Pickup Rückschlüsse ziehen. Tote Pickups haben in der Regel keinen Widerstand mehr. Aber weil die Potentiometer noch in der Verdrahtung sind, kann ein unterbrochener, offener Pickup einen sehr hohen Widerstand aufweisen und der Wert kann auf und ab hüpfen, wegen der Magnet Eigenschaften der Spulen und der Potentiometer in der Schaltung. Den Ohm-Test sollte man daher direkt am Pickup durchführen. Um es richtig zu testen, muss man eine Zuleitung von der Schaltung trennen.

Auch die Position des Pickup-Schalter können die Werte verändern genau so, wie wenn man die Messspitzen mit den Fingern berührt. Man sollte deshalb die Messspitzen nur am isolierten Griff halten. Oft gehen alte Fender Pickups kapput weil versucht wird, die Magnetpol-Abstände zur Saite zu verändern. Besonders oft kam das vor, weil man in der moderneren Zeit keine umwundenen G-Saiten mehr hat. So drückten einige Musiker den Magneten der G-Saite nach unten durch die Bobine, um sie weiter weg zu bekommen von der Saite. Das Problem ist dann, dass dies die inneren Windungen zerreissen kann, die auf den Magneten aufliegen. Da die Magneten in direktem Kontakt mit den Wicklungen stand und die Magnete in Sand gegossen waren, haben diese eine raue Seite, die leicht die Wicklung zerreissen kann. Eine zerrissene Wicklung führt immer zum Tod des Pickups

Bei neueren Fender Pickups konnten diese beiden Probleme eliminiert werden. Die Magneten und die Bobine werden mit Lack überzogen, das heisst, sie werden mit Lack übersprüht. Erst dann wird der Draht um die Magneten gewickelt. Dies bedeutet, dass die Magnete nicht mehr in direktem Kontakt mit den inneren Wicklung stehen. Deshalb zerreissen die Wicklungen viel weniger wenn man sie in der Bobine hin und her schiebt. Auch gibt es so weniger Chancen, dass eine chemische Reaktion zwischen den Magneten und Spulen erzeugt werden kann, da sie von einander durch den Lack isoliert sind.

Vintage Fender Pickup Spezifikationen: Diese Spezifikationen sind dank Seymour Duncan zustande gekommen. Seymour Duncan hat hervorragende Vintage Reissue Fender Pickups für Fender hergestellt. Leider ist diese Firma viel zu beschäftigt, um noch für Fender zu produzieren, was schade ist für uns alle.

Die Firma hatte tote Fender Pickups abgewickelt zur Festlegung wo der Draht gebrochen ist und um diesen zu reparieren. Danach hat man eine neue Wicklung mit dem ursprüngliche Draht wieder auf die Bobine von Hand aufgewickelt.

Die folgende Tabelle zeigt Stratocaster Pickup Spezifikationen von 1954 bis 1967. Seymour hatte diese Daten aus den Tausenden von Vintage Pickups in angelegt, in der die Firma Pickups reparierte.
Beachten Sie, wie die Polarität der Magneten im Jahr 1960 geändert wurde.

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